Der Verstandesmensch ist gleich bei der Hand, wo Hülfe noththut. Der Gefühlvolle betet, wünscht uns das Beste hienieden und im Jenseits und geht, abscheulicher als der Pharisäer, an dem von Mörderhand getroffenen Wandrer vorüber, über den er nachher eine Elegie schreibt.

(Karl Ferdinand Gutzkow “Die Ritter vom Geiste”, S. 2416)