Hannu Rajaniemi ist promovierter Physiker. Sein erster Roman „Quantum“ wird von vielen Seiten sehr gelobt. Dem kann ich mich nicht anschließen.

Die Story als solche ist dünn. Ein Dieb wird aus einem Gefängnis befreit, um etwas zu stehlen. Er geht dabei auf eine Quest. Wobei mir bis zum Ende aber nicht ganz klar wird, was er eigentlich stehlen sollte.

Und um daraus nun Science Fiction zu machen, hat Rajaniemi mit physikalischen Termini nur so um sich geworfen. Egal, ob es passt oder nicht. Egal, ob es einen Sinn ergibt oder nicht. Auch in einer möglichen Zukunft gelten die bekannten physikalischen Gesetze. Sonst ist es keine Science Fiction, sondern ein Märchen! Von einem Physiker hätte ich einen besonneneren Umgang  mit der Physik erwartet.