Gestern habe ich Hanna Diyāb „Von Aleppo nach Paris. Die Reise eines jungen Syrers bis an den Hof Ludwig XIV.“ beendet. Anfänglich war ich ja nicht so begeistert, aber im Laufe des Buches wurde es doch interessanter. Besonders der orientalische Blick auf die europäische Kultur zeigt deutlich, dass die Arroganz und Überheblichkeit europäischer Nationalisten keineswegs begründet ist. Jede Kultur hat ihre Stärken und Schwächen. Die Mischung macht’s.

Hanna Diyāb sollte auch aus einem anderen Grund berühmt sein. Er hat mehrere Erzählungen zu den Erzählungen aus Tausend und einer Nacht beigetragen (z.B. Ali Baba, Aladin).