Reisen bietet große Vorteile, und nichts vermag Vorurteile besser zu überwinden, denn ich gestehe, ich hatte keine so günstige Meinung von Deutschland.

(David Hume)

Rainer Wieland versammelt in seinem Buch Das Buch der Deutschlandreisen: Von den alten Römern zu den Weltenbummlern unserer Zeit“ ein weites Spektrum an Reiseberichten. Beginnend mit Cäsar und Tacitus, über David Hume, Madame de Staël und Stendhal bis zu John F. Kennedy und Andy Warhol (um nur ein paar der bekanntesten zu nennen) reicht die Palette der Autoren. Jeden Bericht setzt Wieland in den zeitlichen und biographischen Kontext. Illustrationen und Fotos lockern die Texte etwas auf.

Es ist interessant zu lesen, wie der Blick von außen sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Wie die Leute über Deutschland dachten und wie sie es wahrnahmen. Was die Reisenden als wichtig erachteten und warum überhaupt sie nach Deutschland kamen.

Eine meiner Lieblingsgeschichten aus dem Buch ist der Bericht von F. Forsyth als Reuters-Korrespondent in Ost-Berlin. Es ist kaum zu glauben, dass das wirklich so passiert ist.

Also Leute, wenn Ihr Reiseliteratur mögt, kann ich Euch das Buch ans Herz legen. Es ist aber ob seiner 1.6 kg als Bettlektüre wenig geeignet. 😉