Das war die Zeit, als R.D. Laing der angesagte Analytiker und Wahnsinn zwar nicht gerade in Mode, zumindest aber eine alternative Sichtweise der Dinge war, grob gesagt, die Verrückten als die wahrhaft Normalen galten.

(Alan Bennett, „Vatertage“, S. 68)

Eigentlich könnte ich noch viel mehr gute Zitate aus dem Buch bringen, aber es würde dann daraus hinauslaufen, das ganze Buch abzuschreiben. Alan Bennett schreibt kurz und prägnant, und jeder Satz ist ein Treffer. Also lasse ich es mit diesem einen Zitat bewenden.

„Das Merkwürdige bei ihm war, wenn er seinen Kuchen in den Tee tunkte (abscheuliche Angewohnheit), dann stand ihm plötzlich sein ganzes bisheriges Leben vor Augen. Ich habe es auch versucht, und bei mir hat es keinerlei Wirkung gezeigt.“

(Alan Bennett „Die souveräne Leserin“, S. 60)